FAQ

Einfache Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen über Ethanolkamine

Die wichtigste Antwort schon vorab: Unsere Ethanolkamine sind sicher und nach DIN 4734-1 vom TÜV-Süd erfolgreich geprüft. Kaufen Sie auf keinen Fall ohne dieses Sicherheitszertifikat. Bevor Sie jedoch einen Ethanolkamin kaufen, sollten Sie auf alle Fälle unsere neue Generation 3D-Feuer Elektrokamine ansehen. Sie wären nicht der „Erste“ der erkennt, dass diese neuen Elektrokamine zusammen mit ihrer „flimmernden Holzglut“ ein schöneres Feuerbild abgeben als ein Ethanolkamin mit Echtfeuer. Am besten, Sie informieren sich in unserer grossen Ausstellung. Hier zeigen wir Ihnen „Alles“.

Betrifft nur Elektrokamine:  Was bedeutet „3D-Lichttechnik im Nachtdesign“?

Dabei handelt es sich um eine speziell abgestimmte 3D-LED-Lichttechnik in Verbindung mit einer raffinierten Glas-, Farb- und Spiegelungstechnik. Weitere Beschreibungen behalten wir uns hier vor, denn wir möchten keine Betriebsgeheimnisse preisgeben.

  • Woraus bestehen die Holzscheite?
    • Unsere Holzscheite bestehen aus einer Hartkeramikmischung, sind bis zu 1200 °C feuerfest und daher immer wieder verwendbar. Bitte bedenken Sie, dass wesentlich billigere Holzsets aus (Iso)-Leichtkeramik im Endeffekt einen Totalverlust darstellen (fehlende Hitzebeständigkeit), da sie nach ca. 1 Jahr auseinanderbrechen und damit unbrauchbar geworden sind.

  • Woraus bestehen die Kamine von Kamin-Design GmbH & Co.KG?
    • Aus hochwertigem MDF, Edelstahl geschliffen, gebürstet oder Stahlblech ST37. Unsere Kamine erhalten Sie wunschgemäß in allen RAL-Farben – so bekommen Sie Ihr ganz individuell gestaltetes Einzelstück. Durch die Kombinationsmöglichkeit verschiedener Materialien bieten wir Ihnen über 1000 unterschiedliche Variationen.
      Hinweis: MDF (Mitteldichte Faserplatte) findet heutzutage überall seinen Einsatz. Hauptsächlich bei Industrie + Handwerk, in hochwertigen medizinischen Praxen, im Innenausbau von Kommunen, Schulen. Eigentlich immer, wenn hochqualitative, verwindungsfreie, langlebige Qualität gefordert ist. Nur MDF erlaubt absolut glatte und rissfreie Oberflächenbeschichtungen (bei uns 5fach).

      Der Lack unserer Kamine ist immer 5-flächig aufgebaut (alle Importmodelle sind dagegen nur 2-3 flächig lackiert), damit der Kamin garantiert lichtbeständig ist und gegen das Vergilben der Farben geschützt ist.

      Mangelhafte Kamine kommen häufig aus China und Osteuropa, aber auch aus dem Inland.

  • Welche Abgase entstehen bei Bioethanolkaminen?
    • Der Brennstoff FEUROL besteht hauptsächlich aus reinstem, hochfiltrierten Agraralkohol, welcher zu einem geringen Teil mit einem Bitterstoff versetzt ist, um ihn für den Verzehr ungeeignet zu machen. Wie Ihnen auch jeder Apotheker bestätigen kann, entstehen bei der Verbrennung von reinstem Alkohol nur Wasserdampf und Kohlendioxid.

      Vergleich: Sie atmen Luft ein und Kohlendioxid aus.

      Die Kohlendioxidwerte sind pro Liter verbranntem Brennstoff geringer als der CO²-Gehalt eines während der Nacht geschlossenen Schlafzimmers mit 2 Personen. So wurden bei 10 verschiedenen Messungen in einem Schlafzimmer CO²-Konzentrationen bis zu 4300 ppm ermittelt. (Quelle: Innenraumhygiene, FH BS/WF – FBV – Update 23.11.04). Im Vergleich hierzu lag beim Kaminmodell Quattro mit integriertem Powerflame beim Verbrauch von 1,5 Liter Bioalkohol FEUROL der CO² Gehalt bei 1761 ppm (Quelle: TÜV-Gutachten vom 30.11.2005). Der vom TÜV zu überprüfende Grenzwert liegt bei 5000ppm. Lt. Fachgruppe Hausuntersuchung liegt die natürliche CO² Belastung in der Natur 2008 bei 380ppm. Messungen in einem Klassenzimmer nach einer Schulstunde ergaben 2000 – 4000 ppm. Noch ein Beispiel: lt. Dok. Innenraumhygiene lag 2004 die CO² Konzentration in Köln im Schnitt bei ca. 406ppm.

      Bioethanol verbrennt definitionsgemäß CO²-neutral, da die stärke- bzw. zuckerhaltige Pflanze beim Aufwachsen so viel CO² gebunden hat, wie bei der Verbrennung wieder freigesetzt wird. („Die Verbrennung, Vergasung oder Vergärung nachwachsender Biomasse zur energetischen Nutzung setzt ebenfalls Kohlendioxid frei. Sie stellt jedoch eine geringe Belastung der Atmosphäre dar, weil das abgegebene CO² vorher von den Pflanzen aus der Luft aufgenommen und gebunden wird. Der Entzug von CO² aus der Atmosphäre durch das Pflanzenwachstum und die Freisetzung von CO² bei der Verbrennung heben sich in der Bilanz auf. Das gilt auch bei der natürlichen Verrottung, sie läuft nur wesentlich langsamer ab als die Verbrennung.“ Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)

      Unser Feuer ist in Zusammenhang mit der Verbrennung von Bioethanol FEUROL auf seine Brand- und Betriebssicherheit hin erfolgreich TÜV-geprüft und deshalb auch genehmigungsfrei. Folgende TÜV-Berichtsnummern können jederzeit bei uns eingesehen werden:

      TüV-Bericht Nr. W-O 1051-00/04 Tüv München
      Tüv-Bericht Nr. W-O 1052-00/04 Tüv-München
      Tüv-Bericht Nr. W-O 1048-00/04 Tüv-München
      Tüv-Bericht Nr. W-O 1079-00/05 Tüv-München
      Tüv-Bericht Nr. W-O 1080-00/05 Tüv-München
      Tüv-Bericht Nr W-O 1196-01/09 29.01.2009
      Tüv-Bericht Nr W-O 1192-00/09 13.01.2009
      Tüv-Bericht NrW-O 1197-00/08 18.12.2008
      Tüv-Bericht NrW-O 1198-00/08 18.12.2008

      Prüfungen nach DIN 4734 beim TÜV Süd: 1. W-O 1274-00/10 ( L ) – – – 2. W-O 1275-00/10 ( C4 ) – – – 3. W-O 1276-00/10 ( I )

      Für die TÜV-Prüfungen 2010 wurden vom TÜV-Süd die DIN 4734-1 (als neuer Stand der Technik) verwendet. Die folgenden Prüfgrundlagen waren schon vor Gültigkeit der DIN gültig:

      1. Beschlüsse des Sachverständigenausschusses Feuerungsanlagen im DIBT
        2. Bay. Feuerungsverordnung (BayFeuV)
        3. Muster-Feuerungsverodnung (MFeuVO)
        4. Grundlegende sicherheitstechnische Anforderungen
  • Was heißt „genehmigungsfrei„?
    • werden. Ein wesentlicher Punkt dabei ist die Verbrauchsgrenze, die Temperaturbelastung auf angrenzende Bauteile oder Möbel, die CO² Belastung, die Einhaltung der DIN 4734. Diese Genehmigungsfreiheit lässt sich nur durch ein TÜV-Zertifikat nachweisen.

  • Was zeichnet das „Powerflame-System„ aus?
    • Das Brenn-System bietet den Vorzug, dass das Feuer mit einem langen Edelstahlhaken in der Höhe und in der Ausrichtung (wichtig bei Zugluft) regulierbar ist und auch jederzeit zu löschen ist.
      Zusätzlich bietet eine Sicherheitswanne, in der unser Brenner liegt, die nötige Sicherheit, um ein Biofeuer sicher zu betreiben. Unser Powerflame-System ist vom TÜV-Süd München nach der deutschen Sicherheitsnorm DIN 4734-1 erfolgreich getestet. In diese Prüfzeugnisse können Sie jederzeit Einsicht nehmen.

  • Etliche Anbieter werben mit „TÜV-geprüft„. Was kann man zu diesen Angeboten sagen?
    • Einige Anbieter / Versandhandel werben zu Unrecht bei Biokaminen mit TÜV-Prüfungen. Sie können auf Nachfrage oft kein TÜV-Zertifikat über eine vollständige Sicherheitsprüfung vorlegen.
      Verlangen Sie vor dem Kauf immer einen Nachweis der Sicherheitsprüfung.

  • Ist Bioethanol gleich Bioethanol?
    • Nein, ganz sicher nicht. Es gibt viel Bioethanol-Anbieter, die aus osteuropäischer Produktion billiges und unreines Ethanol, z. T. auch Tankstellenethanol (mit Benzinanteil) verkaufen. Schadstoffe sind hier die Folge. Unser Ethanol der Marke FEUROL und ist von unvergleichlicher Qualität. Es sorgt für eine schöne Flammenfarbe und brennt geruchlos. Kaufen Sie darum keinen Billigbrennstoff.

  • Was sind typische Schwachpunkte im Niedrig-Preis-Segment?
    • Entweder das Feuer ist so klein, dass man keine Freude daran haben kann, oder das Feuer ist unzulässig hoch. Die Temperaturgrenze an der Wand beträgt 85°C. Wenn diese z. B. an einer tapezierten Wand überschritten wird, herrscht akute Brandgefahr.
      Weitere Merkmale sind: schlechte Verarbeitung, ungeeignetes Material, fehlerhafte Konstruktionen oder das Feuer kann nicht von einem auf den anderen Moment beendet werden.
      Bei lackierten Kaminen sind es zu wenig Lackschichten und eine mangelhafte Lichtbeständigkeit gegen das Vergilben der Farben.
      Mangelhafte Kamine kommen häufig aus China und Osteuropa, aber auch aus dem Inland.

  • Brennwert und Heizwert von verschiedenen Brennstoffen
    •  

      Brennstoff Brennwert
      kWh / kg
      Heizwert
      kWh/kg
      lufttrockenes Holz 4,0 4,3
      Holzpellets 5,2 4,9
      Holzbrikett 5,1 4,8
      Torf 6,4 4,2
      Steinkohle 8,6 7,8
      Benzin 13 12
      Ethanol 8,2 7,5
      Diesel 12,6 11,8
      Biodiesel Rapsöl 11,1 10,2
      Heizöl 10,9 10,0
      Brennwert Definition: Der Brennwert entspricht der Energie, die bei einer vollständigen Verbrennung des Brennstoffes freigegeben wird. Der Brennwert beinhaltet den Heizwert plus die durch Kondensation des entstehenden Wasserdampfes freiwerdende Energie (Kondensationswärme). Heizwert Definition: Der Heizwert ist die maximal nutzbare Wärmemenge, bei der Verbrennung eines Brennstoffes.

       

  • Geben Bio-Ethanol-Kamine Wärme ab und was ist zu beachten?
    • Bio-Ethanol-Kamine ersetzen keine Heizung. Unsere Ethanolkamine wurden vorrangig dafür geschaffen um Ihnen in ihrem Heim die wohlige Atmosphäre und das angenehm beruhigende Flammenbild eines offenen Feuers zu ermöglichen. Natürlich entsteht wie bei jedem Brennvorgang auch bei unseren Kaminen das „Nebenprodukt“ Wärme. Der Heizwert von Ethanol (Wärmeabgabe) beträgt abhängig von der Brennstoffzusammensetzung z.B. 27000 kJ/kg oder umgerechnet ca. 7,5 kWh/kg. Bei einer Verbrennung von 0,5 Liter dieses Ethanols in der Stunde (1 Liter Ethanol sind brennstoffabhängig ca. 0, 8 kg) wird eine Wärmebelastung (Leistung) von ca. 3000 Watt an die Umgebung abgegeben (Aussage des TÜV). Verwendungszweck lt. DIN4734-1: Dekorative Feuerstelle im privaten Haushaltsbereich. Nicht für Heizzwecke oder zum Dauerbetrieb geeignet. Um ein gemütliches Ambiente zu garantieren und unerwünschte Überhitzungen zu vermeiden, planen Sie diese Wärmeentwicklung bitte mit ein. Je nach Größe und Brenndauer des Feuers sowie der Raumgröße bzw. des Luftwechsels ist ggf. auf eine entsprechende Lüftung zu achten.
      Die Größe des Flammenbildes und der Verbrauch sind mittels eines Regulierschiebers in unserem Brennsystem POWERFLAME einstellbar. Ebenso können Sie die Flamme immer schön mittig einstellen (ein nicht zu unterschätzender Effekt z. B. bei Zugluft) um ein schöneres Flammenbild zu erreichen. Diese Technik ist durch unser Gebrauchsmuster geschützt und nur bei uns erhältlich.

  • Wie schwierig ist die Aufstellung der Kamine?
    • Unsere Standkamine werden Ihnen fix und fertig mit unserer Hausspedition angeliefert. Sie müssen nichts montieren. Unser Transportservice stellt den Kamin genau an den Platz, den Sie wünschen. Das heißt: Nach dem Einfüllen des Brennstoffs (beim Ethanolkamin) bzw. nach der Befüllung des Wassertanks (beim Elektrokamin) können Sie sofort Ihr offenes Kaminfeuer genießen. Das Zubehör (Dekoholz beim Ethanolkamin) ist in einem beiliegenden Karton verpackt. Eine Bedienungsanleitung liegt bei.

  • Welche gesetzlichen Vorschriften müssen Biokamine unbedingt einhalten?
    • 1. Der Verbrauch der Biokamine darf im Maximum nur weniger als 0,50 Liter pro Stunde betragen.
      2. Die Temperaturbelastung auf die angrenzenden Bauteile zum Feuer darf 85° C nicht überschreiten
      3. Die zulässige CO²-Konzentration darf nicht überschritten werden.
      4. Das Feuer muss jederzeit sofort zu löschen sein durch eine fest integrierte Schließtechnik.
      5. Der Einsatz von Brennstoffbehältern (Brenner, Burner) mit mehr als 3,0 Litern Inhalt ist verboten.
      6. Das Ethanol darf bei einer Brennbehälterneigung von 10° bei beweglichen und von 5° bei ortsfesten Kaminen nicht auslaufen. (Beispiel: bei einer Länge von 30cm sind dies auf einer Seite bei 5° = 26mm, bei 60cm = 52mm …usw.)
      7. neben den o.g. Punkten sind in der neuen DIN-4734 noch weitere Punkte einzuhalten. Dies lassen Sie sich am besten durch ein entsprechendes TÜV-Zertifikat nachweisen. Bestehen Sie auf ein Zertifikat des TÜV-Süd in München, denn nicht jede Prüfstelle hat die notwendigen Fachkenntnisse (z. B. bei der Berechnung des notwendigen Aufstellraumvolumens beim Luftwechsel) und/oder entsprechende Berechnungssoftware (z.B. firecalc). Lassen Sie sich unbedingt das Zertifikat vor dem Kauf vorlegen.

  • Was sollte man bei einem Kauf unbedingt beachten?
    • Kaufen Sie keinen Bioethanolkamin ohne TÜV-Zertifikat, ausgestellt vom TÜV-Süd München. Der TÜV-Süd ist die kompetenteste und mit Abstand größte Prüfstelle Mitteleuropas für feuertechnische Prüfungen. Damit der Kunde sicher sein kann, dass sein Wunschobjekt der DIN-Norm entspricht, ist es erforderlich, dass in der jeweiligen TÜV-Prüfung die DIN 4734 berücksichtigt wurde. Diese DIN wurde dazu eingerichtet, unsicheren Fabrikate (die meisten stammen aus dem Ostblock, China, leider jedoch auch einige aus dem Inland) vom Markt verschwinden zu lassen. Nur mit einem Prüfzertifikat können Sie einem Fehlkauf eines unsicheren Produkts vorbeugen. Nur sichere Qualitätsprodukte werden dieses TÜV-Zertifikat nach DIN 4734 erhalten. Dann können Sie Ihr Feuer auch ganz entspannt genießen, ohne Angst, dass Ihre Versicherung im Brandfall die Leistung verweigern würde.

  • Wie funktioniert ein Biokamin?
    • Der Brennstoff – Bioalkohol – wird mittels Trichter und Messbecher in den Brennbehälter gefüllt und angezündet. Es brennt ausschließlich das abdampfende Alkoholgas. Dabei entstehen kein Rauch und keine gefährlichen Abgase. Sie benötigen keinen Schornstein. Je wärmer der Alkohol im Behälter wird, umso intensiver wird die Flamme.

  • Was muss ich über Sicherheitsmaßnahmen für Ethanolkamine wissen?
    • Seit Januar 2011 gilt die DIN 4734-1 für Ethanol-Kamine. Darin wird geregelt, dass Brenner (Burner) bestimmte Eigenschaften aufweisen müssen, ansonsten ist der Betrieb untersagt.

      Hier auszugsweise die wichtigsten Punkte:

      1. Sicheres Löschen: Ein sicheres Löschen der Feuerstelle muss in jedem Betriebszustand gewährleistet sein. Im jeweiligen Brenner muss eine Löschvorrichtung fest integriert sein (es reicht kein separater Deckel zum Abdecken des Feuers).
      2. Sichtbarkeit der Flamme. Bei Geräten, insbesondere Geräten mit Faserfüllung oder Füllkörpern im Brenner, darf keinesfalls ein visuell nicht deutlich erkennbares Weiterbrennen in der Faserfüllung im Ausbrand erfolgen. Dies ist bei der Prüfung des Ethanolkamins nachzuweisen. ANMERKUNG 1 zu Punkt 5.6.6 der Norm: Dies kann in der Ausbrandphase z. B. dadurch überprüft werden, dass der CO-Volumenanteil der luft- und wasserdampffreien Abgase 0,20 % jeweils bezogen auf einen Zeitraum von 10 min nicht überschritten werden darf. Die 10-Minuten Mittelwerte müssen ab dem visuellen Erlöschen der Flamme bis zur Unterschreitung der Messunsicherheit der CO-Messung ermittelt werden. ANMERKUNG 2 zu Punkt 5.6.6 der Norm: Falls Füllstoff verwendet wird, muss der Hersteller auch die Anforderung nach 4.1.3 berücksichtigen. Anmerkung Kamin-Design: Wir empfehlen seit vielen Jahren keine Brenner / Burner mit Faserfüllung oder anderen Füllkörpern wegen der großen Problematik. Die ANMERKUNG 1 + 2 zu Punkt 5.6.6 der Norm ist als Sicherheitsanforderung des TÜV in die Norm aufgenommen worden, um sicherzustellen, dass zukünftig nur Brenner die TÜV-Prüfung bestehen, wenn keinerlei Gefahr besteht, dass sich ein „verdeckter Glutstock“ ( Verpuffungsgefahr ) bilden kann. Es ist sehr wichtig, dass vom Betreiber immer deutlich erkennbar ist (auch bei hellen Umgebungsbedingungen), dass noch Brennstoff verbrannt wird. Somit wird die Gefahr eines Wiederbefüllens des aktiven Brenners mit einer Verpuffung oder Durchzünden in eine Brennstoffflasche minimiert.

      Fazit: die Prüfung der 2 o. g. Anmerkungen bewirkt, dass betroffene Produkte wie Brenner mit Keramikschwamm, Brennerstein und alle anderen Brenner mit Faserfüllung oder Füllkörpern nicht Punkt 5.6.6 der DIN 4734-1 erfüllen können und deshalb die TÜV-Prüfung auch nicht bestehen. Unser Powerflame-System ist von dieser Problematik nicht betroffen. Gerne stellen wir Ihnen unsere TÜV-Berichte zur Einsichtnahme zur Verfügung.

       

      1. Der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes darf ein Volumen von 3 Litern nicht überschreiten. Hier gab es großen Regelungsbedarf, denn es wurden Brenner (Burner) mit 5 bis 10 Litern angeboten, welche die bisher geltenden Vorschriften nicht einhielten. Bei Tischgeräten (Glasfeuer) darf der maximal mögliche Brennstoffinhalt eines Gerätes ein Volumen von 0,5 Litern nicht überschreiten.
      2. Überprüfung Standsicherheit. Kamine (auch Glasfeuer oder Glaskamine, egal ob sie auf dem Boden oder Tisch stehen) sind auf eine steife, horizontale und ebene Platte mit geringer Rauigkeit (z.B. Glasplatte) aufzustellen. Bei einer Schlagbeanspruchung mit dem Sandsack (20kg) darf sich das Gerät um nicht mehr als 200 mm bewegen.
      3. Sicherheit gegen Auslaufen von Brennstoff. Zum Test wird der Brenner um 10° zu allen vier Seiten geneigt. Dabei darf kein Brennstoff austreten.
      4. Eine TÜV-Prüfung nach DIN 4734-1 erfolgt mit dem vom Hersteller spezifizierten Brennstoff. Wird später vom jeweiligen Betreiber ein anderer Brennstoff verwendet, können sich bezüglich dieser Prüfung andere Werte ergeben. (Anm. Kamin-Design: Bei Nichtverwendung von FEUROL® gehen alle Gewährleistungsansprüche verloren
      5. Füllstandsmarke. Am oder im Brenner muss ein dauerhaft und deutlich erkennbarer Füllstandsanzeiger oder eine Füllstandsmarke entsprechend dem maximal zulässigem Volumen angebracht sein.

       

      Das heißt im Umkehrschluss, dass Brenner (Burner) mit folgenden Eigenschaften nicht mehr betrieben werden dürfen:

      1. Brennbehälter ohne integrierte Verschlusstechnik, ohne Schließmechanik – Brenndosen (Weißblechdosen, Edelstahlbecher) mit separatem Werkzeug / Besteck zum Abdecken des Feuers
      2. Brenner (Burner), welche nicht uneingeschränkt einsehbar sind, also Brenner mit Füllstoffen / Einbauten usw. (eine der zentralen Forderungen im E DIN 4734). Ausnahme: Wenn nachgewiesen wird, dass die speziell dazu angelegte TÜV-Teilprüfung nach der neuen DIN 4734-1 erfüllt wird (siehe Punkt 2 oben). Die Messlatte dieser Prüfung ist jedoch so hoch angelegt, dass kaum einer dieser Brenner die Prüfung erfolgreich bestehen würde.
      3. Brenner (Burner) mit mehr als 3 Litern Brennstoffinhalt.
      4. Glasfeuer / Tischfeuer mit ungenügender Standfestigkeit
      5. Brenner / Burner welche auf einer 10° schiefen Ebene überschwappen.
      6. wenn andere Brennstoffe verwendet werden, welche vom Kaminhersteller nicht autorisiert sind, darf der Brenner ebenfalls nicht betrieben werden

       

      Weitere neue Prüfkriterien nach DIN 4734, vom Prüfinstitut durchzuführen:

      1. Ein gefahrloses Zünden aus dem kalten Zustand (Gerät bei Raumtemperatur) oder warmen Zustand muss sowohl bei maximaler Befüllung (100%) als auch bei reduzierter Brennstoffmenge (50 %, 25 % und 10 % Füllvolumen) möglich sein.
      2. Ein gefahrlose Wiederzünden und Befüllen muss auch bei einer Temperatur des Brennstoffvorratsbehälters von 60 °C möglich sein.
      3. In der Bedienungsanleitung muss eine Wartezeit bis zum Wiederzünden angegebenen werden. Die Wartezeit wird ermittelt bis zum Erreichen der Temperatur des Brenners von 60 °C. Bei Erreichen der Temperatur von 60 °C des Brenners am wärmsten Punkt aus dem warmen Zustand heraus darf keine Flamme mehr im Gerät vorhanden sein.
      4. Bei Geräten, insbesondere Geräten mit Faserfüllung oder Füllkörpern im Brenner darf keinesfalls ein visuell nicht deutlich erkennbares Weiterbrennen in der Faserfüllung im Ausbrand erfolgen.
      5. Wenn Füllstoffe in Brennern verwendet werden, muss gewährleistet sein, dass die spezifischen Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Verhalten bei thermischer Belastung, auch in Verbindung mit Brennstoff und dessen Verbrennung erhalten bleiben.
      6. Weitere sicherheitstechnische Anforderungen können je nach Bauart und Betriebsweise bei der Prüfung festgelegt werden.

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